Le 17 Juin 2010

 

Der zweite Tag in Paris

 

Heute Morgen standen wir um 8.20 Uhr und machten uns für das Frühstück fertig. Wir trafen uns um 9.00 Uhr. Zum Frühstück gab es frische Croissants, frisches Baguette, verschiedene Sorten Marmelade, Orangensaft, heiße Schokolade oder Kaffee. Um ca. 10.00 Uhr trafen wir uns wieder, fuhren mit der Metro zum Eiffelturm, den wir heute besteigen wollten. Nachdem wir die Tickets gekauft hatten, fuhren wir mit dem Aufzug nach oben in die zweite Etage. Hier schauten wir von oben auf Paris hinunter. Im zweiten Stock befand sich noch das Nobelrestaurant „95-Altitude„. Wir konnten leider nur kurz hineinschauen. Nach langer Wartezeit fuhren wir bis zur dritten Etage nach oben, von hier hatte man einen traumhaften Ausblick auf Paris. Nachdem wir Paris von allen Seiten des Eiffelturmes gesehen hatten, fuhren wir mit dem Aufzug auf die erste Etage zurück. Dort gab es einen Souvenirladen. Von dort aus und liefen wir die Treppen bis ganz nach unten.

Da es jetzt bereits 14.00 Uhr war und wir alle hungrig waren, suchten wir uns einen Supermarkt und kauften etwas zu essen ein. Auf der Wiese vor dem Louvre wollten wir ein gemütliches Picknick veranstalten. Wir hatte viele Leckereien eingekauft, wie zum Beispiel frisches Baguette, Wurst, Tomaten, Senf, Käse und Melonen für den Nachtisch. Als es dann plötzlich zu regnen anfing, packten wir schnell unsere Sachen zusammen und suchten einen regensicheren Platz. Unter den Bäumen hatten wir einen halbwegs trockenen Platz.

Nach dem Picknick, war es nicht mehr so warm und deshalb beschlossen wir ins Centre Pompidou zu fahren. Das Centre Pompidou ist eine alte Fabrikhalle, das jetzt als Museum und Kino dient. Über Rolltreppen gelangten wir ganz nach oben und hatten heute schon das zweite Mal einen fantastischen Blick über Paris. Nach dem Centre Pompidou hatten wir ein wenig Zeit um uns in der Gegend um zu schauen. Hier befanden sich viele Einkaufsläden, in denen sich Esra, tolle neue Schuhe und Kim sich ein neues Kleid kauften. Danach machten wir uns mit der Metro wieder zurück in unser Hotel (gegen 19.45 Uhr).

Nach einer kurzen Erholungspause machten wir uns auf den Weg zum Restaurant Panorama. Dort aßen wir zu Abend. Tanja blieb leider im Hotel zurück, da sie sich nicht wohl fühlte. Im Panorama aßen Marcel und Markus Schnecken und für uns anderen gab es Pommes mit Hühnchen.

Nach dem Essen machten wir uns auf zur Sacré-Cœur. Bereits von weitem konnte man die riesige beleuchtete Kirche sehen. Schon von der Ferne war es ein toller Anblick. Bis wir sie endlich aus der Nähe anschauen konnten, mussten wir viele Stufen zurücklegen. Es lohnte sich aber auf jeden Fall. Da uns die Sacré-Cœur so gut gefiel blieben wir eine Weile dort. Leider war die Kirche geschlossen und wir konnten sie nicht von innen besichtigen. Von dort aus konnten wir auch noch den glitzernden Eiffelturm ein weiteres Mal bewundern. Um Mitternacht kehrten wir müde ins Hotel zurück.

 

Wir machten uns fertig und erlebten dann noch eine schreckliche Überraschung: Während wir unterwegs waren hat sich Tanja schlafen legt. Durch das offene Fenster krabbelte eine Kakerlake in unser Zimmer. Natürlich war der Schreck und das Geschrei groß. Kim war am mutigsten. Sie beförderte mit einem Becher die Kakerlake wieder nach draußen. In dieser Nacht konnten wir alle nicht richtig schlafen.