Am Mittwoch dem 21.07.2010 machten wir, die Klasse 8b, eine Betriebsbesichtung in der  Firma Esca Food Solution.

Nach dem Betreten der Firma wurden wir freundlich empfangen. In einem Besprechungszimmer erwartete uns ein Mitarbeiter mit kalten Getränken und süßen Stückchen. Zur Einführung der Betriebsbesichtigung bekamen wir eine Power Point Präsentation zur Geschichte der Esca Food Solution.

 

Die ganze Firma hat insgesamt 135 Mitarbeiter, davon 6 Auszubildende. Sie stellt zu 95% Hamburger Pattis für McDonalds her. Den Vertrag mit McDonalds schlossen  sie im Jahre 1971.

 

Im Jahre 1978 zog Esca Food Solution von der Innenstadt Günzburg nach außen in das Industriegebiet. In Deutschland gibt es nur zwei Betriebe der Esca Food Solution, davon ist die eine in Duisburg und die andere, wie erwähnt, in Günzburg. Der Betrieb in Duisburg konzentriert sich ausschließlich auf die Zubereitung der Chicken McNuggets & die anderen Pattis, die aus Hühnchenfleisch bei McDonalds verkauft werden.

In Europa gibt  es vom Firmenzweig Esca Food Solution insgesamt 7 Betriebe.

Da McDonalds eine amerikanische Lebensmittelkette ist, sind die Gewichtsangaben  amerikanisch, das heißt, es gibt die Gewichtseinheit ‚pound’, was übersetzt zwar ‚Pfund’ heißt, aber nicht identisch ist mit unserer deutschen Gewichtseinheit ‚Pfund’ = 500 g. Das amerikanische ‚Pfund’ beträgt lediglich 453 g.

Die Firma Esca Food Solution in Günzburg  stellt unvorstellbare Massen von Pattis her, insgesamt ca.1000 t in der Woche!

Der Hamburger selber enthält nur 20% Fett, und ist ohne jegliche Zusatzstoffe. Insgesamt wiegt er im gefrorenen Zustand 45 g.

Es gibt eine sehr hohe Sicherheitskontrolle. 50-60 sind alleine schon davon Qualitätskontrollen. Alle Hamburger müssen durch einen Metalldetektor fahren, sodass nachher beim Verzehr kein Metall in dem Patti zu finden ist. Esca Food Solution achtet sehr darauf, von welcher Kuh das Fleisch kommt und wie sie gehalten wurde.

Das Fleisch kommt aus der näheren Umgebung, und man kann durch immer wieder neue Aufkleber auf den verschiedenen Transportboxen jedes einzelne Tier bis zu seinem Geburtsort zurückverfolgen, ja sogar noch nachträglich die Zusammensetzung des Futters überprüfen.

Da die Hygiene in solch einer Fabrik so hoch ist, mussten wir einen Overall, Mundschutz und ein Haarschutz anziehen. Wir mussten durch eine Hygieneschleuse gehen. Danach durften wir unbeschwert in die Fabrik. Als wir in die Fabrik kamen wurden wir sofort erschlagen von unseren ein drücken. Wir sahen Unmengen von Fleisch vor uns stehen. Der Angestellt zeigte uns die Einzelnen  Stationen der Zubereitung der Pattis. Als erstes sahen wir einen riesigen Fleischwolf, in dem das Fleisch zu Hackfleisch verarbeite wurde. Danach wurde es in seine Form gepresst und tief gefroren.

Darauf hin wurde es in einen Karton verpackt.

Die Herstellung der Pattis, insbesondere das automatisierte Verpacken der Pattis in die Kartons und das Verschweißen beeindruckte uns sehr.

Nach der Besichtigung waren wir alle sehr erstaunt, und bekamen noch von dem Angestellten der Firma eine Mütze und Ohropax geschenkt.

Insgesamt hat mir der Ausflug sehr gut gefallen. Es war sehr spannend und interessant.