Ein Blick in die Welt der medizinischen Fachangestellten

Am Dienstag, den 5.05.2015, erhielt die Klasse 9b gemeinsam mit Ihrer Klassenlehrerin, Frau Männer, die Möglichkeit die Ferdinand – von- Steinbeis-Schule in Ulm zu besuchen. Frau Griesinger und Ihre Abschlussklasse der medizinischen Fachangestellten empfingen uns sehr freundlich und teilten uns zunächst mit, wie das nun folgende gemeinsame Projekt abläuft. Die Auszubildenden hatten 6 Stationen vorbereitet, in denen grundlegende Tätigkeiten als „Arzthelferin“ (Das ist die frühere Bezeichnung des Ausbildungsberufes.) absolviert werden müssen. Wir wurden anschließend in Vierergruppen aufgeteilt und immer 2-4 Schülerinnen der Steinbeis-Schule zugeordnet. Nun ging es an die Stationen. Uns wurde gezeigt und erläutert, was zu beachten ist z.B. bei der Blutabnahme, beim Anlegen einer Infusion, beim Spritzen setzen und beim Verband anlegen. Es gab auch Stationen zum EKG, der Spirometrie, dem Ultraschall, dem Reizstrom und der OP-Assistenz. Wir hatten die Möglichkeit und den Auftrag viele Fragen an die Auszubildenden zu stellen, denn diese nutzten das Projekt gleichzeitig als Prüfungsvorbereitung. Die Stationen waren aber nicht nur aufgebaut für Gespräche der Theorie des Berufes sondern beinhalteten auch viele praktische Betätigungsmöglichkeiten für uns. Wir bewiesen beispielsweise, wie gut wir eine Wunde an einer Schweinehaut vernähen können oder setzten an einen Dummy selbst eine Spritze.

Am Ende der Veranstaltung gab es noch eine Feedback-Runde. Wir bedankten uns herzlich bei den Auszubildenden und wünschten ihnen viel Erfolg für die anstehenden Prüfungen. Der Tag in der Steinbeis-Schule war ein tolles Erlebnis und zeigt uns sehr deutlich, ob für uns   die medizinische Richtung in Zukunft in Betracht kommt. Das Projekt ist eine optimale Chance zur Berufsorientierung.


Die Realschule Blaustein möchte sich noch einmal recht herzlich bei Frau Griesinger von der Ferdinand von Steinbeis-Schule bedanken, die dieses gemeinsame Projekt nun schon seit einigen Jahren unseren Schülern ermöglicht.