Vier Tage in Straßburg mit der 8f (28.06.-01.07.2011)

 

Tag 1:

Am Dienstagmorgen ging es endlich los. Unsere lang ersehnte Fahrt nach Straßburg mit Frau Vorbach und Frau Matischok begann um 9 Uhr am Blausteiner Bahnhof. Wir waren alle gespannt, wie es wohl werden würde und machten ein „Vorher“-Bild. Es hatte bereits 30°C als wir nach Ulm losfuhren, von wo aus es über Radolfzell nach Offenburg und schließlich nach Straßburg ging. Wir beschäftigten uns während der langen Fahrt mit Zeitschriftenlesen und französischen Redewendungen, die uns Frau Vorbach ausgeteilt hatte. In unserer Unterkunft „CIARUS“ angekommen, bekamen wir ein Video über die Hausregeln auf Französisch gezeigt. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging es über „kleine Umwege“ zum Münster, wo unsere Stadtrundfahrt mit der Mini-Tram startete. Die Fahrt war sehr lustig, denn wir haben den Leuten „Bonjour“ zugerufen und allen gewunken. Nach dem Abendessen gab es frisch gebackene Crêpes mit Zucker oder Marmelade. Trotz der langen Zugfahrt war es ein schöner erster Tag und um elf Uhr fielen wir alle erschöpft in unsere Betten. (Annika & Mia)

 

Tag 2:

Nachdem wir morgens leider direkt nach dem Frühstück – es gab frische Croissants und original französisches Baguette – vom Regen begrüßt wurden, ging es mit der Tram zum Europaparlament. Lilly fuhr unabsichtlich eine Station zu weit und brachte in Erfahrung, wie freundlich Tramfahrer in Straßburg sind. Wir holten sie auf halbem Weg ab und hörten dann von Annika, Mia und Daniela, was im Parlament so vor sich geht und erfuhren zudem von Frau Vorbach, wofür es den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gibt. Da gerade Sitzungswoche im Parlament war, konnten wir leider nicht hinein und schauten es uns deshalb nur von außen an. Faszinierend waren vor allem das Stück Berliner Mauer im Garten des Gerichtshofes und die Demonstrationsplakate davor, die in Englisch, Spanisch und Französisch verfasst waren. Da der Regen nicht aufhörte, ging es anschließend mit der Tram weiter zum Schokoladenmuseum. Dort bekamen wir gezeigt, wie man früher Schokolade produzierte und wie man es heute tut. Ein Mann zeigte uns, wie man  Schokohasen herstellt und wir durften weiße, dunkle und Milchschokolade probieren. Zum Schluss bekamen wir alle noch ein Päckchen mit Pralinen – lecker! Zurück in der Innenstadt durften wir endlich mit einem Stadtplan in Dreiergruppen losziehen und stärkten uns im McDonald’s für die folgende Rundfahrt auf der Ill. Wir sahen ganz Straßburg und sind sogar durch eine Schleuse gefahren. Nach dem Abendessen ging es dann ins Kino, wo wir Kung Fu Panda 2 auf Französisch und in 3D anschauten. Trotz kleiner Verständnisprobleme fanden alle den Film gut. Zurück im Ciarus durften wir noch in die hauseigene Disko, wofür sich die Mädels alle schick machten. Trotz der Musik fanden wir die Disko doch noch ganz cool. (Daniel, Hannes, Benedikt)

 

Tag 3:

Am Donnerstag hat unser Morgen mit einem guten Frühstück um 8.30h begonnen. Wir gingen anschließend bei Sonnenschein zum Münster. An diesem Tag hatten wir viel vor. Als erstes sind wir die Treppen zu der Plattform (66 m) hochgestiegen. Von dort aus hatte man eine tolle Aussicht auf ganz Straßburg, weswegen wir dann viele Fotos machten. Wir drei (Corinna, Steffi und Filipa) trugen etwas über die Geschichte des Münsters und die Außenlänge (112 m) vor und Liliana und Miriam hielten einen kleinen Vortrag über die Glocken der Kathedrale. Um ca. 11h sind wir dann wieder runter gestiegen, wovon wir alle wackelige Beine bekamen. Unten angekommen gingen wir dann in die Kathedrale hinein und schauten uns die vielen bunten Fenster an. Von Hannes, Daniel und Benedikt erfuhren wir anschließend noch etwas über die astrologische Uhr, die wir uns zum Schluss anschauten. Danach folgte das Stadtquiz. In Dreier- und Vierergruppen zogen wir los, um nach dem Weg zu fragen, Baguette, Camembert und Tomaten einzukaufen und die Stadt kennen zu lernen. Obwohl uns ein paar Leute komisch angekuckt oder gar ausgelacht haben (Polizisten), konnten wir uns gut verständigen. Es machte viel Spaß und war sehr lustig. Mit den eingekauften Sachen fuhren wir mit der Tram zum „Parc de l’Orangerie“, wo wir ein Picknick machten. Anschließend gingen wir durch den schönen Park spazieren und ein paar von uns hingen ihre Füße in den Brunnen. Am Ufer eines großen Sees war eine Schwanenfamilie mit acht Jungen. Wir waren fasziniert und machten alle Bilder von ihnen. Dann fuhren wir wieder zurück und gingen in das Tomi Ungerer-Museum (Comics). Das hat uns leider nicht so gut gefallen, da wir die Zeichnungen nicht kannten und es deshalb langweilig war. Also gingen wir nach einer gewissen Zeit wieder und liefen zurück zum Ciarus. Wer wollte, durfte noch mal in die Stadt bevor es Abendessen gab. Nach dem reichlichen Essen haben wir uns mit Fr. Vorbach und Fr. Matischok in die Bar gesetzt und „Stadt-Land-Fluss“ und „Confusion“ gespielt. Später gab es wieder Crêpes. Es war ein witziger Abend. Um 23h ging es dann für alle nach dem Kofferpacken ins Bett. Wir fanden den gesamten Tag bis auf das Museum total gut. (Corinna, Stefanie, Filipa, Daniela)

 

Tag 4:

An unserem letzten Tag haben wir uns beeilt, um rechtzeitig um 7.45h zum Frühstück kommen. Wir packten schnell noch unsere Koffer fertig und brachten sie dann in einen Abstellraum, da wir bis 9h aus unseren Zimmern raus mussten. Anschließend machten wir einen Spaziergang durch die Altstadt Straßburgs, „Kleinfrankreich“, über die Ill-Brücke und schließlich am Ill-Ufer entlang. Als wir auf dem Weg zurück zum Münster waren, sahen wir französische, deutsche und spanische Soldaten, die wegen einer Zeremonie nach Straßburg gekommen waren. Alle hatten große Gewehre bei sich. Eine Soldatin erzählte uns, dass sie zum Kléber-Platz gehen würden. Wir gingen dort auch noch vorbei und schauten den Soldaten bei den Vorbereitungen zu. Mia und Annika trugen etwas über die Geschichte des Platzes vor und wir bekamen noch einmal Zeit für uns. Wir bummelten ein wenig in der Stadt und kauften uns Essen und Trinken für die Fahrt. Mit unseren Koffern ging es dann mit dem Bus zum Bahnhof. Beinahe wären wir wegen einer Baustelle mit dem falschen Zug weitergefahren. Es ging aber alles gut und wir kamen glücklich in Blaustein an. Wir freuten uns sehr auf Zuhause, auch wenn es sehr schön in Straßburg war.  (Liliana, Miriam, Valentina)